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Vergleich7 min · 6. Juli 2026

Webflix vs. In-house Marketing: Was rechnet sich für KMUs?

Einen Marketingmitarbeiter einstellen oder auslagern? Wir rechnen durch, was In-house wirklich kostet, welche Kompetenzen oft fehlen und wann externe Unterstützung sinnvoller ist.

Kurz & Bündig: Ein eigener Marketingmitarbeiter kostet österreichische KMUs 48.000 bis 68.000 € pro Jahr – und deckt dabei fünf Disziplinen meist nur mittelmäßig ab. Eine externe Agentur wie Webflix liefert spezialisiertes Fachwissen in allen Bereichen zu einem Bruchteil dieser Kosten. Für die meisten KMUs ist das hybride Modell – interne Ausrichtung, externe Ausführung – die wirtschaftlichste Lösung.

Die Idee klingt verlockend: ein eigener Marketingmitarbeiter, der das Unternehmen in- und auswendig kennt, immer verfügbar ist und keine externe Agentur braucht. Für manche Unternehmen ist das tatsächlich die richtige Lösung. Für die meisten österreichischen KMUs ist es eine teurere und oft weniger effektive Alternative zur externen Partnerschaft.

Schnelle Antwort: In-house Marketing vs. Agentur – für österreichische KMUs gewinnt fast immer die externe Option. Ein Allrounder-Mitarbeiter kostet 48.000–68.000 € jährlich und kann keine Tiefenexpertise in SEO, Ads und Content gleichzeitig bieten. Eine Agentur bringt ein spezialisiertes Team zum Pauschalpreis – ohne Lohnnebenkosten, Ausfallrisiko oder Einarbeitungszeiten.

Was In-house Marketing wirklich kostet

Beginnen wir mit den Zahlen. Ein Marketing-Allrounder in Wien – jemand mit zwei bis fünf Jahren Erfahrung und einem soliden Generalistenprofil – kostet auf dem aktuellen Arbeitsmarkt:

  • Bruttojahresgehalt: 38.000 bis 52.000 €
  • Lohnnebenkosten (Sozialversicherung, Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Abfertigung neu): ca. 25–30 % zusätzlich
  • Effektive Jahreskosten für das Unternehmen: 48.000 bis 68.000 €

Das entspricht 4.000 bis 5.700 € pro Monat – für eine einzelne Person. Dazu kommen Tools (Google Ads, SEO-Software, Design-Abo, E-Mail-Marketing, etc.): leicht 500 bis 1.000 € im Monat.

Was diese Person abdecken kann

Ein einzelner Marketingmitarbeiter ist kein Team. Er oder sie muss gleichzeitig Texter, SEO-Spezialist, Ads-Manager, Social-Media-Redakteur, Grafikdesigner und Analytik-Experte sein. In der Praxis bedeutet das: Jede dieser Disziplinen wird auf einem mittelmäßigen Niveau betrieben. Wirkliche Tiefenkenntnisse – wie sie ein Spezialist mit hunderten von Projekten in einem einzigen Bereich hat – fehlen.

Besonders kritisch sind Bereiche wie technisches SEO, Google Ads Optimierung und Conversion Rate Optimization. Diese erfordern nicht nur Wissen, sondern kontinuierliche Weiterbildung und Erfahrung aus vielen verschiedenen Projekten gleichzeitig.

Das Kompetenzproblem

Was In-house Marketer selten mitbringen

  • Technisches SEO-Wissen: Core Web Vitals, JavaScript-Rendering, Crawl-Budget-Optimierung – das sind Themen, die in einem Generalistenprofil kaum tief abgedeckt werden.
  • Ads-Expertise mit echtem Scale: Wer ausschließlich ein Konto mit 1.500 € Monatsbudget betreut, lernt nie die Optimierungsstrategien, die bei größeren Konten relevant werden.
  • Multikanal-Erfahrung: Eine Agentur, die täglich an zwanzig verschiedenen Projekten arbeitet, sieht Muster und Best Practices, die einem Inhouse-Marketer schlicht nie begegnen.
  • Aktuelles Plattformwissen: Google Ads, Meta Ads und SEO-Algorithmen ändern sich ständig. In einer Agentur ist das tägliche Pflichtlektüre. In einem kleinen Unternehmen bleibt dafür oft wenig Zeit.

Das Wechselrisiko

Was passiert, wenn Ihr Marketingmitarbeiter das Unternehmen verlässt? Das passiert häufiger als gedacht – die durchschnittliche Beschäftigungsdauer in Marketingpositionen liegt bei unter drei Jahren. Sie verlieren dann nicht nur die Person, sondern auch:

  • Das gesamte institutionelle Wissen über Ihre laufenden Kampagnen
  • Zugänge zu Plattformen und Tools
  • Den Überblick über laufende SEO-Maßnahmen
  • Monate an Einarbeitungszeit für die Nachfolge

Was für In-house spricht

Es gibt echte Vorteile von internem Marketing, die nicht ignoriert werden sollten:

Branchenkenntnis: Niemand versteht Ihr Produkt so tief wie jemand, der täglich damit arbeitet. Für sehr erklärungsbedürftige Produkte oder stark regulierte Branchen kann das entscheidend sein.

Inhaltsproduktion: Wenn Ihr Marketing vor allem auf hochfrequenten, sehr spezifischen Inhalten basiert – tägliche Social Media Posts, schnelle Reaktionen auf Branchennews, enge Verknüpfung mit dem Verkaufsteam – brauchen Sie jemanden, der im Unternehmen sitzt.

Größere Unternehmen: Ab einer gewissen Größe (ab ca. 50 Mitarbeiter mit entsprechendem Marketingbudget) lohnt sich ein dediziertes internes Team. Aber dann geht es nicht mehr um einen einzelnen Allrounder, sondern um ein echtes Team mit klaren Spezialisierungen.

Das hybride Modell: Inhouse plus Agentur

Die Lösung für viele österreichische KMUs liegt in einem hybriden Ansatz: Eine interne Person – oder der Geschäftsführer selbst – übernimmt die strategische Ausrichtung, die Kundennähe und die inhaltliche Richtung. Eine externe Agentur wie Webflix liefert die Ausführung, die technische Kompetenz und die Skalierbarkeit.

Dieses Modell kombiniert das Beste aus beiden Welten: tiefes Unternehmensverständnis intern, spezialisiertes Fachwissen extern – zu einem Bruchteil der Kosten eines vollständigen internen Teams.

Die Rechenaufgabe

Stellen Sie sich vor, Sie zahlen einem Marketingmitarbeiter 60.000 € all-in pro Jahr. Dafür bekommen Sie eine Person, die vier bis fünf Bereiche mittelmäßig abdeckt und das Unternehmen gut kennt.

Webflix-Pakete für KMUs beginnen bei einem Bruchteil dieser Kosten – und liefern spezialisiertes Wissen in allen relevanten Bereichen, kontinuierlichen Service und nachweisbare Ergebnisse. Der Break-even-Punkt, ab dem In-house Marketing für österreichische KMUs wirklich Sinn ergibt, liegt bei deutlich größeren Strukturen – in der Regel erst bei einem eigenen Marketingteam, nicht bei einem einzelnen Allrounder.

Was Webflix bietet

Webflix arbeitet als externer Marketingpartner für österreichische KMUs. Das bedeutet: Sie bekommen die Breite eines Teams – SEO, Ads, Web, Content – ohne die Fixkosten eines internen Mitarbeiters. Flexible Zusammenarbeit, klare Leistungsbeschreibungen, messbare Ergebnisse.

Häufig gestellte Fragen

Was kostet ein Marketingmitarbeiter ein österreichisches KMU wirklich? Inklusive Lohnnebenkosten zwischen 48.000 und 68.000 € pro Jahr – zuzüglich Tools und Weiterbildungskosten. Das entspricht 4.000–5.700 € monatlich für eine einzelne Person, die alle Disziplinen gleichzeitig abdecken muss.

Wann lohnt sich In-house Marketing? Ab etwa 50 Mitarbeitern mit einem eigenen Marketingteam aus Spezialisten – nicht bei einem einzelnen Allrounder. Für stark erklärungsbedürftige Produkte oder hochfrequente, sehr spezifische Inhalte kann auch früher ein interner Mitarbeiter sinnvoll sein.

Was passiert, wenn mein Marketingmitarbeiter kündigt? Sie verlieren das gesamte Kampagnenwissen, Plattformzugänge und benötigen Monate für die Einarbeitung eines Nachfolgers. Bei einer externen Agentur bleibt das Wissen im Team erhalten, unabhängig von personellen Wechseln.

Kann ich In-house und Agentur kombinieren? Ja – das hybride Modell ist für viele KMUs ideal. Intern übernehmen Sie die strategische Ausrichtung und Kundennähe; Webflix liefert die technische Ausführung in SEO, Ads und Web zu planbaren Fixkosten.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob In-house oder extern für Ihr Unternehmen die bessere Lösung ist, lohnt sich ein offenes Gespräch. Auf webflix.at finden Sie alle Informationen – oder melden Sie sich direkt.

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